Personnes âgées

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Senioren in Ontario: Wie man sich auf einen Notfall vorbereitet

Die Einwohner Ontarios sahen sich schon mit allen möglichen Notsituationen konfrontiert, von Eisstürmen und Stromausfällen bis zu Tornados und Industrieunfällen.

Ein Notfall kann jederzeit eintreten, darum ist es von kritischer Bedeutung, dass man vorbereitet ist , denn es kann seine Zeit dauern, bis Hilfe eintrifft. Deswegen sollte jeder einen Notfallplan und -kit haben, um sich mindestens drei Tage selbst versorgen zu können

Ihr Notfallplan sollte Ihre eigene Situation und Ihre besonderen Bedürfnisse in Betracht ziehen.

Schritt 1: Einen Plan machen

Im Notfall haben Sie möglicherweise keinen Zugang zu den Annehmlichkeiten des täglichen Lebens und Sie können zum Verlassen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses aufgefordert werden. Darüber nachzudenken, was Sie tun würden, ist der erste Schritt zum Vorbereitetsein.

Das sollte zu Ihrem Plan gehören

• Zwei sichere Orte für den Fall, dass Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen müssen. Einer sollte in der Nähe sein, wie zum Beispiel eine Bücherei oder ein Gemeindezentrum. Der andere sollte weiter weg sein, falls ein großes Gebiet von der Notfallsituation betroffen ist.

• Ein Kommunikationsplan für die Familie. Im Notfall mögen lokale Telefonleitungen und Netzwerke nicht funktionieren. Bestimmen Sie ein oder zwei auswärtige Kontaktpersonen, die Sie bzw. Ihnen Nahestehende anrufen können, um Verbindung aufzunehmen und Informationen auszutauschen.

• Eine Liste der Menschen in Ihrem persönlichen Unterstützungs-Netzwerk. Dazu gehören alle, die Ihnen helfen können, wenn Sie Hilfe brauchen. Denken Sie dabei an Familienangehörige, Nachbarn sowie medizinisches und Pflegepersonal.

Planungstipps

Setzen Sie sich mit Dienstleistern in Verbindung. Wenn jemand in Ihrem Haushalt regelmäßig ambulante Behandlungen oder zu Hause Pflegedienste in Anspruch nimmt, arbeiten Sie mit dem Dienstleister einen Sicherheitsplan aus.

Pflegen Sie gute Nachbarschaft. Erwägen Sie, jemandem, dem Sie vertrauen, ein extra Schlüsselbund zu geben und sagen Sie dieser Person, wo Sie Ihren Notfallkit aufbewahren. Verabreden Sie, dass diese Person in einer Notsituation nachsieht, wie es Ihnen geht.

Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung vor. Planen Sie, wie Sie zu einem sicheren Ort gelangen würden, falls zur Evakuierung geraten wird. Halten Sie für den Notfall einen Überlebenskit bereit (siehe Schritt 2).

Arrangements für Ihr(e) Haustier(e). Oftmals werden nur trainierte Servicetiere in einem Aufnahmezentrum akzeptiert. Finden Sie möglichst jemanden, der sich um Ihr(e) Haustier(e) kümmern kann, wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen müssen.

Überdenken Sie Ihre Wohnsituation. Leben Sie in einer abgelegenen Siedlung? In einem Hochhaus? Ist jemand in Ihrer Wohnung in der Mobilität eingeschränkt? Machen Sie sich mit Evakuierungsplänen vertraut und sprechen Sie mit Ihrem Hausverwalter bzw. mit Nachbarn, um gegebenenfalls besondere Vorkehrungen zu treffen.

Wenn Ihr Plan fertig ist

• Besprechen Sie Ihren Plan mit Ihrer Familie und mit Freunden.

Instruieren Sie andere über besondere Erfordernisse, wie zum Beispiel die Handhabung medizinischer Geräte oder die Verabreichung von Medikamenten.

Üben Sie Ihren Plan mit denen, die sich bereit erklärt haben, zu Ihrem persönlichen Unterstützungsnetzwerk zu gehören.

• Seien Sie sich Ihrer Umwelt bewusst und befolgen Sie Instruktionen. Hören Sie vor und während einer Notfallsituation die neuesten Nachrichten und bleiben Sie informiert. Befolgen Sie den Rat von Ersthelfern und Verantwortlichen.

Weitere Tipps

Setzen Sie sich mit Ihrer lokalen Stadtverwaltung in Verbindung, um zu erfahren, welche Telefonnummer Sie benutzen sollen, um in Notsituationen mehr Informationen zu bekommen (211, 311 o.a.). Wählen Sie 911 nur , wenn jemand sofort Hilfe braucht zur Bewahrung von Gesundheit, Sicherheit oder Eigentum . Fragen Sie auch, ob es ein Register für“schutzbedürftige Personen” gibt und ob Sie sich dafür anmelden sollten.

Registrieren Sie sich für Notfallwarnungen. Sie können sich online für kostenlose E-Mail oder SMS-Notfallwarnungen registrieren. Besuchen Sie dafür www.ontario.ca/beprepared und folgen Sie den Links.

Schritt 2: Bereiten Sie einen Notfallkit vor

Zu Ihrem Überlebenskit für Notfallsituationen sollte alles gehören, was Sie brauchen, um mindestens drei Tage lang sicher zu sein und sich und Ihre Familie versorgen zu können. Die folgende Scheckliste führt alles Wesentliche auf, Dinge für Ihre besonderen Bedürfnisse und Dinge, die Sie brauchen, falls Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen müssen.

Was in den Notfallkit geht

Lebensnotwendiges

 Verpflegung & Dosenöffner (genug für 3 Tage an haltbaren und einfach zuzubereitenden Dingen)

 Wasser (4 Liter pro Person pro Tag)

 Taschenlampe

 Radio (kurbel- oder batteriebetrieben)

 Zusätzliche Batterien

 Hand-Desinfektionsmittel und feuchte Tücher

 Erstehilfekasten

 Medikamente

 Wichtige Dokumente (Pass/Ausweis, Kontaktlisten, Rezeptkopien usw. )

 Bargeld (und extra Autoschlüssel)

 Trillerpfeife (um gegebenenfalls Aufmerksamkeit zu erregen)

Für besondere Bedürfnisse

 Sanitätsartikel (Gehstock, Gehgestell, Hörgerat und Batterien, Atemgeräte usw.)

 Brillen / Kontaktlinsen und orthopädische Schuhe

 Künstliches Gebiss und Zubehör

 Tierfutter und Zubehör, wenn Sie ein Haustier haben

Zusätzliche Gegenstände für Evakuation

 Bekleidung, Schuhe

 Schlafsack oder Decke

 Persönliche Artikel (Seife, Zahnpasta, andere Hygieneartikel)

 Spielkarten oder Reisespiele

Weitere Tipps

• Geben Sie alle diese Artikel in eine leicht zu tragende Tasche oder einen Behälter auf Rädern.

• Bewahren Sie Ihren Überlebenskit für Notfallsituationen an einem gut erreichbaren Platz auf.

• Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handy bzw. Ihr Mobilgerät voll aufgeladen ist.

INFORMATIONEN FÜR MEINEN NOTFALLPLAN

Füllen Sie die folgenden Formulare aus und bewahren Sie sie dort auf, wo Sie und andere sie finden können. Aktualisieren Sie diese gegebenenfalls. Behalten Sie eine Kopie in Ihrem Überlebenskit für Notfallsituationen.

Mein Unterstützungsnetzwerk

Listen Sie die Menschen auf, die Ihnen jetzt schon helfen, und andere, die Ihnen im Notfall helfen könnten: Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal, mobile Gesundheitsdienste (einschließlich Vertretungen), sowie Verwandte, Freunde und Nachbarn.

in Unterstützungsnetzwerk

Meine sicheren Plätze

Im Notfall müssen Sie möglicherweise Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus verlassen. Listen Sie zwei Plätze auf, zu denen Sie gehen würden – einen in der Nähe, einen anderen weiter weg (außerhalb Ihres Viertels). Beispiele dafür sind die lokale öffentliche Bücherei, ein Gotteshaus oder ein Gemeindezentrum.

Meine sicheren Plätze

Mein Familienkommunikations-Plan

Lokale Telefon- und Emailnetze können in einer Notfallsituation in Mitleidenschaft gezogen werden. Bestimmen Sie jemanden außerhalb Ihres Wohnortes, den Sie und andere Familienangehörige kontaktieren können, um in Verbindung zu bleiben und Informationen auszutauschen. Falls solche Möglichkeit außerhalb Ihrer Stadt nicht zur Verfügung steht, ziehen Sie ein Gemeinde- oder Kulturzentrum in Betracht.

Mein Familienkommunikations-Plan

Wichtige medizinische Informationen

Schreiben Sie für jedes Haushaltsmitglied Krankheiten und besondere Bedürfnisse auf sowie Medikamente und Geräte.

Gesundheitszustand

Medikamente

Aufbewahrungsort für meinen Überlebenskit für Notfallsituationen

Notieren Sie, wo Sie Ihren Kit aufbewahren, damit wer immer Ihnen zu Hilfe kommt, ihn leicht finden kann.

Aufbewahrungsort für meinen Überlebenskit für Notfallsituationen